Endlich! IKEA hat heute in Würzburg eine neue Filiale eröffnet!
Endlich…
… fühlt man sich auch in Unterfranken pudelwohl und wie zu Hause, wenn man Freunde besucht, da sich die Einrichtungsgegenstände so verdammt ähneln.
…muss man nicht mehr stundenlang zu einer IKEA fahren nur um dann festzustellen, dass es das gewünschte Teil nicht mehr gibt.
…muss man keine Hamsterkäufe von Teelichtern und Servietten mehr vornehmen und eine Streit mit dem Mann riskieren, der diese Deko-Teilchen für vollkommen überflüssig hält!
… kann man seine IKEA-Möbel auch mit dem Bus (Linie 25) transportieren .
… kann man Köttböllar essen, bis man k****!
…kann man Kaffe trinken, bis man nachts ganz sicher kein Auge mehr zu tun kann!
…gibt es mich auch als Pappkameraden. (Und ich war schneller als Wessnet!)
Bei einem meiner Streifzüge in den unendlichen Weiten des Internets bin ich auf eine Britische Fernsehserie “Seven up” von Michael Apted gestoßen. Es handelt sich hier um eine Dokumentation, die 20 Kinder im Abstand von je 7 Jahren interviewte und dabei filmte. Begonnen hat das Projekt im Jahr 1964 mit den siebenjährigen Mädchen und Jungen aus verschiedenen Schichten des Britischen Empires, um den Zuschauern den Einblick in das Leben verschiedener Menschen bis ins Jahr 2000 zu geben. Jeder Teil begann mit den Worten:
“Give me a child until he is seven and I will give you the man. ”
(Witzig finde ich dabei, dass der erste Teil noch in schwarz-weiß gedreht wurde und die Musik zu Beginn mehr an eine Kriegsberichtserstattung erinnert…)
Im ersten Teil wurden alle Kinder vorgestellt und nach ihren Träumen und Wünschen für die Zukunft gefragt. (Und manche von den Kleinen sind total schnuckelig…)
Inzwischen sind die “Siebenjährigen” erwachsen und das Leben ist mehr oder weniger freundlich mit ihnen umgegangen. Einige konnten sich ihre Träume erfüllen, andere wieder waren nicht gerade vom Glück verfolgt. Manche waren schon als Kinder ziemlich unangenehme Zeitgenossen und haben sich leider als Erwachsene kaum gebessert.
Die Links zu den einzelnen Teilen findet man hier:
Nachdem “Wessnet” eine persönliche Beschwerde wegen der (nicht-)bestehenden Blog-Aktivitäten eingereicht hat…
Hier also meine neuesten geistigen “Tiefflieger”…
Als kleiner Fan von “Big-Screen-Shows” habe ich mir am Sonntag den dritten Teil der Underworld-Saga in OV im Kino (selbstverständlich “Love seat”!!!) angesehen. Und muss sagen, für Freunde des Gruselfilms ganz anschaulich das Ganze und jeden Euro für die Kinokarte wert.
Bill Nighy (Tatsächlich Liebe) war als böser Vampir mal wieder in Bestform. Rhona Mitra hat den Vergleich mit Kate Beckinsale (Serendipity) bestanden und Michael Sheen war einer der bestaussehndsten Werwölfe in der Filmgeschichte
Für alle, die Underworld noch nicht kennen, ein kleiner Teaser:
Und wer sich jetzt fragt: “Kann ich mir den 3. Teil überhaupt ansehen, wenn ich die anderen beiden noch nicht kenne?” JA, kein Problem, da jeder Teil eine eigene Geschichte erzählt, diese aber trotzdem (tolle Leistung der Produzenten) alle sinnvoll und detailgetreu miteinander verbunden sind.
Übrigens, habe ich Freitag Teil 1 und Samstag Teil 2 mir noch mal auf DVD reingezogen…
Wir haben uns “Australia” mit Hugh Jackmann und Nicole Kidman (beide Australier) in den Hauptrollen angesehen.
Der Film spielt zur Zeit des 2. Weltkriegs und handelt von einer Frau “Lady Ashley” (Kidman), die in den Norden Australiens reist, um ihren englischen Ehemann dort auf seiner Rinderfarm zu besuchen. Der Viehtreiber “Trover” (Jackmann) soll die Lady sicher zur Farm bringen. Dort angekommen müssen sie leider feststellen, dass der Ehemann getötet wurde. Die Schuld wird einem Aboriginal “King George” (David Gulpilil) in die Schuhe geschoben. Die englische Lady entpuppt sich in der australischen Wüste ziemlich schnell als mutige Geschäftsfrau und versucht mit Hilfe von Trover und den Farmarbeitern 1500 Rinder nach Darwin zu treiben. Auf den Weg dorthin müssen sie natürlich einige Abenteuer bestehen…
Und dann war tatsächlich eine PAUSE. Konnte ich gar nicht glauben, da ich gar nicht auf die Länge des Films geachtet hatte.
Im 2. Teil müssen unsere Helden dann den Angriff auf Darwin durch die Japaner überstehen…
Für mich war der kleine Nullah (Brandon Walters) der Superstar in diesem Film. Erst mal ist er so süß, dass in jeder sofort adoptieren würde und zweitens hat er seine Rolle sehr gut gespielt.
Im Großen und Ganzen war der Film meiner Meinung nach ein gut gemachter “Aussie-Western”. Ein paar der Liebesszenen hätte man sich allerdings schenken können (war manchmal etwas zu schmalzig). Genauso wie das Posing von Mr. Jackman und Mrs. Kidman, aber hey, ich weiß, dafür kriegen die ja ihre Knete. In Teilen erfährt man auch wieder etwas über das Leben der Aboriginals und das Thema der “Stolen Generation” wird auch angeschnitten.
Ich würde den Film jederzeit wieder anschauen, nur dann vielleicht in English, da ich glaube die Original-Sprache gibt dem ganzen etwas mehr Gefühl. Ach und dann noch für die interessierten:
Allen die ich im Vorweihnachtsstress vergessen habe mit einer Karte zu bedenken, wünsche ich auf diesem Weg ein fröhliches Weihnachtsfest und natürlich viel Glück und viel Erfolg für’s kommende Jahr!
Vielleicht könnt ihr mir ja verzeihen – und als kleines Dankeschön…
Mensch, was haben wir nur gemacht, als es noch kein Internet gab? An zahllosen Nachmittage wurde die Zeit vor dem Fernseher totgeschlagen. Man konnte sich nur die unzähligen hirnlosen Talkshows bei den Privatsendern ansehen. Oder wer das Kinderprogramm bevorzugte konnte sich mehrmals Pokemon, Yu-Gi-Oh oder Digimon reinziehen (ganz reizend).
Zu meinem Glück bietet das Internet nun ungeahnte Möglichkeiten der Information und der Unterhaltung. Momentan bespasse ich mich gerne ein wenig mit Youtube.de. Was ich hier besonders interessant finde, ist der weltweite Zugang zu diversen TV-Programmen. Da kann man dann schon mal über die Werbestrategien der Finnen schmunzeln oder mitfiebern bei den besten Ausschnitte aus diversen Rugby-Spielen von Downunder.
Tja und bei einem meiner kleinen Abstecher zu Youtube bin ich dann auf diese zwei gestoßen:
Von dem Song gibt es ja die unterhaltsamsten Abwandlungen, aber die beiden finde ich persönlich einfach gut und so wie es ausschaut sind die zwei Jungs schon “große Superstars” im Netz.
Schon interessant, keiner ist Schuld. Die Herren in den oberen Etagen haben sich die Taschen vollgestopft und zahlen muss der kleine Mann. Die Bayern LB bekommt mal eben 5,4 Millionen Euronen vom Bund und wo wird dieses Geld wohl eingespart?
Mein Tipp: Krankenhäuser (auf dem Land), Schulen, Kindergärten, Altenheim…
Schließlich sind das die Menschen, die sich am wenigsten wehren können.
Wer profitiert eigentlich von der Krise? (Wie immer muss ja EINER, was davon haben!) · Die Super-Armen? Die haben nix zu verlieren, die Inflation steigt, die Schulden halbieren sich… · Die Super-Reichen? Die haben sicherlich genug investiert und ob die Villa jetzt 3 Mio. oder nur noch 1,5 Mio. wert ist, kümmert nicht, solange die osteuropäische (nicht angemeldete) Putzfrau den “Palast” klinisch rein hält.
Und auch wenn die Zeiten hart sind, es gibt immer noch genügend Gründe sein Geld “sinnvoll” auszugeben:
Tja, da hat das Fernsehen mal ganz, ganz schnell regiert und versucht die Kritik durch ein langes Gespräch etwas aufzuweichen. Gottschalk redet ja gerne und gut und war deshalb sicherlich eine gute Wahl.
Die wichtigste Frage nach dem ersten Teil für mich: “Muss das öffentlich-rechtliche Fernsehen überhaupt mit den Einschaltquoten der privaten konkurrieren? Soll es das überhaupt, wenn man bedenkt, welcher Quatsch dort geboten wird? Zahl ich nicht auch meine Gebühren, damit ich ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten bekomme? (Was für mich keine endlosen Serien wie Marienhof, Lindenstraße, Sturm der Liebe etc. beinhaltet!)
“Die Leute kommen relativ geschafft von der Arbeit…”
UND? Heißt das jetzt, dass ich nur noch niveaulosen Mist anschauen will? Heißt das, dass ich gerne bis 21:40 auf eine politische Sendung warten möchte? Und dann diese auch noch 60 min. aufmerksam verfolgen soll. Und heißt das, dass ich dann nach einer Stunde denke: “Vollkommene Zeitverschwendung”, weil die Diskussion schlecht war oder die Gäste einfach nur um den heißen Brei geredet haben. Und das alles dann zu einer Zeit, zu der ich besser schon im Bett gelegen hätte, um dann tagsdrauf auch wieder im Job meine Frau stehen zu können.
Sind die Menschen wirklich so dumm? Gehöre ich zu den Intellektuellen (meiner Meinung nach nicht wirklich ) Oder versucht das Fernsehen einfach uns zu verblöden, damit wir leichter regierbar, kontrollierbar sind?
Schon mal drüber nach gedacht wie viele Menschen, relativ geschafft von der Arbeit, die Glotze einfach laufen lassen, damit sie nicht alleine zu Hause sitzen?
However! Ich würde mir einfach wünschen, es würde wenigstens der Versuch mal unternommen, gute Sendungen (oder sagen wir: interessante Sendungen) zu einer Zeit zu bringen, in der man nicht schon mit einem Auge schläft…