Heute möchte ich euch mal einen Film empfehlen, der auf einer wahren Geschichte basiert.
“A long walk home“ (orig. Rabbit-Proof Fence) spielt in Australien im Jahr 1931. Konsequent verfolgt die australische Regierung zu dieser Zeit noch die Rassenpolitik. Ziel ist es alle Mischlingskinder von Aboriginies in staatlichen Heimen unterzubringen und sie zu Englisch sprechenden Hausangestellten und Farmarbeitern zu erziehen. Opfer dieser Politik werden auch Molly, Daisy und Gracie. Gewaltsam werden sie von ihrer Mutter getrennt und nach Camp Moore River verschleppt. Molly beschließt mit den andern zu fliehen, als einzige Orientierung dient den Mädchen der „Rabbit-Proof Fence“. Ein 1500 Meilen langer Fußmarsch trennt sie von zu Hause (Jigalong) und der Spurensucher Moodoo ist ihnen auf den Fersen.
Ich habe den Film schon mehrmals gesehen (natürlich nicht zuletzt wegen der Naturaufnahmen) und bin immer wieder beeindruckt, wie diese kleinen Mädchen mutig ihr Leben in die Hand nehmen.
Der Ausschnitt zeigt, wie die Kinder nach Hautfarbe in verschiedenen „Ausbildungsrichtungen“ eingeteilt wurden.
Es ist beschähment, was die Weißen überall in der Welt den Naturvölkern angetan haben und wieviel Wissen wir „Übermenschen“ durch unseren Hochmut zerstörten.