Als ich klein war, hat es jedes Jahr im Winter mind. 5 cm geschneit. Und der Schnee ist dann auch noch liegen geblieben. Meine Schwester, mein Vater und ich haben dann meistens einen Schneemann gebaut, so richtig mit Karottennase und Kieselsteinen für die Augen und den Mund. Meine Mutter hat uns immer verboten dem Schneemann unseren Schal umzubinden und der obligatorische Kochtopfhut wurde auch immer durch einen alten Plastikeimer ersetzt. Schulfreunde von mir (größerer Garten) haben sogar jedes Jahr ein Iglu gebaut, ganz klar, dass deren Garten dann immer “grün” war, da der ganze Schnee für das “Eskimo”-Haus verwendet wurde.

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Nach der Schule sind wir (meine Schwester und ich) täglich mit unserem Schlitten zur “Höh” gelaufen. Für uns Kinder ein mächtiger Berg – jetzt als Erwachsener, eine kleine Bodenerhebung ;) – ja und dann sind wir und alle Kinder aus dem Viertel diesen Hügel mind. 1000mal schnaufend hinaufgeklettert und mit viel Geschrei hinuntergefahren. Mit Kerzen haben wir die Kufen der Schlitten prepariert, um neue Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Am meisten hat es uns gefreut, wenn es frisch geschneit hatte und der Fußweg noch nicht gestreut war, schließlich hat das unsere Rodelbahn um sagenhafte 2 m verlängert.

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Lag der Schnee für mehrere Wochen, wurde der Schulwandertag zu einem Schlittentag. Alle Schüler und Lehrer der Schneyer Grundschule sind dann zum Herrnholzberg gelaufen und wir Kinder durften dort dann für ein paar Stunden rodeln.

War es dann richtig kalt, konnte man auf dem Kirchweiher Schlittschuh fahren. Das Wasser des Weihers hat immer dunkelgrün durchs Eis geschimmert. Die Jungs haben Eishockey gespielt und wir Mädchen haben versucht Pirouetten zu drehen…