Tja, da hat das Fernsehen mal ganz, ganz schnell regiert und versucht die Kritik durch ein langes Gespräch etwas aufzuweichen. Gottschalk redet ja gerne und gut und war deshalb sicherlich eine gute Wahl.

Die wichtigste Frage nach dem ersten Teil für mich: „Muss das öffentlich-rechtliche Fernsehen überhaupt mit den Einschaltquoten der privaten konkurrieren? Soll es das überhaupt, wenn man bedenkt, welcher Quatsch dort geboten wird? Zahl ich nicht auch meine Gebühren, damit ich ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten bekomme? (Was für mich keine endlosen Serien wie Marienhof, Lindenstraße, Sturm der Liebe etc. beinhaltet!)

 

 

„Die Leute kommen relativ geschafft von der Arbeit…“

UND? Heißt das jetzt, dass ich nur noch niveaulosen Mist anschauen will? Heißt das, dass ich gerne bis 21:40 auf eine politische Sendung warten möchte? Und dann diese auch noch 60 min. aufmerksam verfolgen soll. Und heißt das, dass ich dann nach einer Stunde denke: „Vollkommene Zeitverschwendung“, weil die Diskussion schlecht war oder die Gäste einfach nur um den heißen Brei geredet haben. Und das alles dann zu einer Zeit, zu der ich besser schon im Bett gelegen hätte, um dann tagsdrauf auch wieder im Job meine Frau stehen zu können.

 

 

Sind die Menschen wirklich so dumm? Gehöre ich zu den Intellektuellen (meiner Meinung nach nicht wirklich ;) ) Oder versucht das Fernsehen einfach uns zu verblöden, damit wir leichter regierbar, kontrollierbar sind?

Schon mal drüber nach gedacht wie viele Menschen, relativ geschafft von der Arbeit, die Glotze einfach laufen lassen, damit sie nicht alleine zu Hause sitzen?

 

However! Ich würde mir einfach wünschen, es würde wenigstens der Versuch mal unternommen, gute Sendungen (oder sagen wir: interessante Sendungen) zu einer Zeit zu bringen, in der man nicht schon mit einem Auge schläft…