Der deutsche Fernsehpreis 2008 und ein 80jähriger Mann wäscht allen mal so richtig den Kopf.

Marcel Reich-Ranicki – für die einen seit gestern ein Held für andere widerum ein Frevler. Wie konnte er nur seine Kollegen beleidigen? (Er hat sich entschuldigt!) Wie konnte er alles über ein Kamm scheren? (Passiert doch sowieso ständig!) Die Gesichter im Publikum sprachen ebenso Bände. ;)

Ich persönlich finde solche Preisverleihungen sowieso immer nur zum Gähnen und außerdem sehr zweifelhaft, wenn „DSDS“ unter den Geehrten ist.

Ich war niemals ein großer Fan von Herrn Reich-Ranicki, wahrscheinlich auch, weil ich für das „Literarische Quartett“ damals noch zu jung war. Seit gestern allerdings finde ich ihn nur gut.

Er hat mir ja so aus der Seele gesprochen. In den letzten 20 Jahren wurde das Fernsehprogramm wirklich nur immer schlechter statt besser (Oder sind meine Ansprüche gestiegen? Das kann nicht der einzige Grund sein!) Was gab es denn für gute Shows und Serien? „Einer wird gewinnen“, „Der große Preis“, „Dalli, Dalli“, „Wetten dass“ – das hatte noch Unterhaltungswert, Niveau und nebenbei konnte man sogar noch was lernen. Und heute? „Idiot-Box“ ist in Australien das Synonym für Fernseher – stimmt doch, oder?

Ja, ich höre euch sagen: „Da gibt es doch ‘Wer wird Millionär’, da kann man doch was lernen.“ Klar, aber mal ehrlich, wer zieht sich das denn wirklich regelmäßig rein?

Und diesmal hat das Fernsehe sofort reagiert. Am Freitag, 17. Oktober 2008 um 22:30 Uhr zeigt das ZDF die Sendung „Aus gegebenem Anlass„, in der wird das Versprechen eingelöst, das Gottschalk Herrn Ranicki im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gegeben hat.

Seán begrüßte mich am Freitag mit den Worten:
„Hallo Schatz, deine Bibel wurde geliefert.“

Ich muss ziemlich blöde geschaut haben, schließlich hatte ich doch erstens mal NIX bestellt oder ersteigert und zweitens schon gar nicht eine Bibel.

Außerdem sah das Päckchen, dass er mir entgegenhielt ziemlich flach aus. Was konnte das nur sein? Der Blick auf den Stempel hat dann das Rätsel gelöst. Mein neuer Ikea-Katalog war in der Post. Watt’n Glück!

Jeder (jedenfalls die Leute, die ich kenne) hat wenigstens ein Teil zu Hause in der Wohnung, das bei Ikea gekauft wurde. Egal ob es kleine praktische Küchenhelfer sind oder fuktionale Möbel wie diverse Regale (möchte nur mal Benno erwähnen) oder einfach mal ein Küchen- oder Schlafzimmereinrichtung. Vielleicht fühlt man sich in den Wohnungen von Freunden so wohl, weil es einen an zu Hause erinnert?

Auf der Seite Ikea Hacker findet man verschiedene Anleitungen, wie man seine Ikea-Möbel aufpeppen bzw. umgestalten kann. Vielleicht weckt das bei dem einen oder anderen jetzt aber auch die Kreativität und ihr überlegt mal, was ihr aus den Neuheiten im Katalog „basteln“ könntet.

Übrigens hatte der Katalog noch eine ganz wichtige Mitteilung enthalten:

Ab Sommer 2009 gübbet bei uns dann endlich auch eine IKEA! Yiepiehhhh!

Habe mir vor einigen Tagen mal schnell die Software von Skype heruntergeladen und auf dem Rechner installiert. Dann gleich mal der Verwandtschaft in Aussie-Land den „Befehl“ gegeben das gleiche zu tun.

Heute morgen hatten wir dann ca. 2 Stunden über das Internet ein kleine Konferenzschaltung und konnten wild durcheinander reden. „Skyped“ man nur mit einem Partner, kann man den anderen sogar (bei angeschlossener Webcam und schnellem Internetanschluss) live und in Farbe auf dem Computerbildschirm sehen. Ein Segen der Technik, endlich müssen wir keine Fotos mehr hin- und herschicken.

Ach und das Beste:
Das ganze kostet NIX, weder die Software noch der Dienst.

Einzige Ausnahme:
Wenn man über Skype statt einer Online-Verbindung (Pc zu Pc) eine Verbindung zu einem Festnetztelefon möchte. Dann sind die diversen Vorwahlnummern noch günstiger.

Sprachprobleme?

Nicht nur Deutsche haben Schwierigkeiten mit der englischen Sprache…

Für alle die dachte, Backstreetboys waren die ersten mit der „Horror“-Musik-Video-Idee hab ich mal was ganz „altes“ ausgegraben. ;)

Huey Lewis & the News

 

Bülent Ceylan wurde als Deutsch-Türke (Mutter-Vater) am 4. Jan. 1976 in Mannheim geboren. (Das hört man auch ;) – mannheimerisch is fei schööö!)

Nach seinem Abitur arbeitete er bei div. Fernsehsendern als Redakteur und Sprecher für Comedy. 1998 studierte er Politik und Philosophie (deswegen kann er so gut „schwafeln“. ;) )

Der erste Preis! Im Februar gewinnt Bülent beim Wettbewerb um den Bielefelder Kabarettpreises 2001 den berühmten Pudding!

18. März: Der erste Auftritt im Tigerentenclub. Yeah!

April 2006: Die neue CD zum neuen Programm „halb getürkt“ kommt in den Handel. Wortart, eine der erfolgreichsten Plattenfirmen im Bereich Comedy/Kabarett, nimmt Bülent unter Vertrag.

Der Grand Prix ist vorbei – auch ohne dass ich es mir angesehen habe – und unser deutscher Beitrag hat wieder mal voll abgeloost.

 

Den Gewinner finde ich persönlich auch nicht gerade den Renner...

Interessant nur, wenn man die Startliste mit der Punkteliste vergleicht, man könnte den Eindruck gewinnen, die Leute können sich nur die letzten 5 Startnummern merken. Guckst du hier.

Schade nur, dass inzwischen fast jeder in Englisch singt, auch wenn es manchmal nicht ganz akzentfrei ist.

Und der Vollständigkeit wegen, der letzte Platz

Und wieder mal Musik von Downunder.

Rick Price ist einer bekannter (zumindest in Australien ;) ) australischer Sänger und Songschreiber. 1992 hatte er einige Hitsingles, wie z. B. „Not A Day Goes By“, „Walk Away Renee“ and „Heaven Knows“.

„Heaven Knows“ war in den europäischen Top zu finden und das gleichnamige Album (welches ich mir damals gekauft habe) erreichte Platin in Australien und Südostasien.

Mit einigen Preisen des Australian Music Awards, schrieb und nahm er 1995 das zweite Album „Tamborine Mountain“ auf. Auch das erreichte Platin, es war sein experimentierfreudigstes und reflektierte seine eigene Sicht auf das Leben.  Mit „Tamborine Mountain“ kehrte er zu seinen musikalischen Wurzeln (country/rhythm and blues) zurück, behielt aber seinen eingängigen Sound bei.

Neugierig? Weitere Infos unter: www.rickprice.com.au

Dieses Lied ist neueren Datums, aber für mich ein unverkennbarer Rick Price.

Weil es soooooo schön ist, noch mal in deutsch.

Kurze Erklärung:
Der Haka (Tanz) ist der Kriegstanz der Maori (Ureinwohner Neuseelands). Er diente zur Einschüchterung des Gegners und wird vom Sprechgesang der Krieger begleitet.
Der Haka war außerdem ein Mittel, um für einen bevorstehenden Kampf Mut zu machen und Angst bei den Gegnern hervorzurufen.

Die New Zealand All Blacks (Rugby Nationalmanschaft) zeigen ihren Haka for jedem Spiel und ich glaube als gegnerischer Spieler ist das ganze etwas beängstigend (Happy sehen die Jungs nicht gerade aus.)

Die Kerle sind wirklich zum Fürchtgen, stellt euch mal vor, wie das früher mit den Maori-Tattoos (Moko) in ihren Gesichtern ausgesehen haben muss…

Dann noch ein paar nähere Informatinen zum Haka.

Außerdem habe ich den süßesten Haka der Welt gefunden  ;)

Und für alle, die es selber mal versuchen wollen…

Schönes Lied, schöne Bilder – was gibt es da noch mehr zu sagen? Naja, vielleicht, das das ganze von „Icehouse“ aufgenommen wurde.  Mich würde persönlich mal interessieren, wer auf die Idee kam eine australische Band „Icehouse“ zu nennen? Downunder ist es alles andere als kalt (jedenfalls verglichen mit deutschen Temperaturen). 

Gegründet wurden Icehouse 1980 von Iva Davies und Keith Welsh. Zuerst tourten sie unter dem Namen „Flowers“ durch australische Clubs. Ihr erstes Album „Icehouse“ veröffentlicht sie 1980 und änderten den Namen in „Icehouse“.

Iva Davies ist die treibende Kraft hinter Icehouse und das einzige Mitglied der Ursprungsbesetzung, das heute noch in der Band verblieben ist.

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